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Die freie Akademie offeriert derzeit zwei strukturierte Ausbildungsgänge: ​ - Ausbildung zum diplomierten Gesangstherapeuten in Madrid Koordination: Regula Berger, r.berger@kalliope.ch, Mobil: 079 232 46 02​​ ​ Erläuterung zum Studiengang: Die Ausbildung Gesangstherapie der Schule der Stimmenthüllung in Madrid ist ein 4-Jähriger kontinuierlicher Lehrgang für Menschen, welche die Schule der Stimmenthüllung bereits kennen. Er begann im November 2024. Verschiedene Dozenten aus der Therapierichtung der Schule der Stimmenthüllung leiten die themen-bezogenen Module. Gesamtkoordination und Verantwortung trägt Regula Berger. ​​​ - Ausbildung zum Kunsttherapeuten mit staatlich anerkanntem Diplom in Dornach (Schweiz), In Kooperation mit: Anthroposophischer Studiengang Kunsttherapie  Koordination: Barbara Steinmann, barbaramaria.steinmann@bluewin.ch ​​ Erläuterung zu diesem Studiengang: Die anthroposophische bildnerisch-gestaltende Kunsttherapie ist eine schöpferische Therapieform, in welcher der Klient aktiv mitgestaltet. Sie geht aus von der Bildenden Kunst, die mit ihren vielfältigen Gestaltungs-möglichkeiten eine Ganzheit bildet. In der mehr spezifisch medizinischen Kunsttherapie, Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie, werden bei besonderen Erkrankungen die Wirkung des Geistig-Seelischen und seine individuelle Prägung in den Organen beobachtet und die besonderen Wirkungen der Gesetzmässigkeiten von Licht-Finsternis, Farbe und Form eingesetzt. Diese Gesetzmässigkeiten in der Diagnostik erkennen zu lernen und in der Therapie anwenden zu können, sind die Ziele dieser Ausbildung. ​ ​Je nach Vorbildung erwerben Sie sich die bildnerisch-gestalterischen Kenntnisse und Fähigkeiten oder vertiefen sie. Sie entwickeln diese Grundlagen zu Werkzeugen für die Arbeit in der Gestaltungs- und Maltherapie. Freude am Gestalten, Interesse an vertieftem Verständnis des Hell-Dunkel, der Form und der Entstehung der Farbe zwischen Licht und Finsternis sind inhaltliche Voraussetzungen. Der auf der anthroposophischen Menschenkunde basierende Studiengang ist berufs-begleitend und modular aufgebaut. Der Ausbildungsgang bewegt sich im Spannungsfeld zwischen der Erfüllung staatlicher Vorgaben und dem Bewusstsein für die geistige Freiheit und Kreativität jedes einzelnen Studierenden. Es wird versucht, im Rahmen der Gegenbenheiten jedem Studierenden einen individuellen, selbstbestimmten Weg zu ermöglichen, in dem er seine individuellen Bildungsinteressen zur Entfaltung bringen kann.  ​​ ​ ​ ​

       Aus einer Denkschrift Wilhelm von Humboldts:

"Der Begriff der höheren wissenschaftlichen Anstalten, als des Gipfels, in dem alles, was unmittelbar für die moralische Cultur der Nation geschieht, zusammenkommt, beruht darauf, dass dieselben bestimmt sind, die Wissenschaft im tiefsten und weitesten Sinne des Wortes zu bearbeiten, und als einen nicht absichtlich, aber von selbst zweckmässig vorbereiteten Stoff der geistigen und sittlichen Bildung zu seiner Benutzung hinzugeben.

   Ihr Wesen besteht daher darin, innerlich die objective Wissenschaft mit der subjectiven Bildung, äusserlich den vollendeten Schulunterricht mit dem beginnenden Studium unter eigener Leitung zu verknüpfen, oder vielmehr den Uebergang von dem einem zum anderen zu bewirken. Allein der Hauptgesichtspunkt bleibt die Wissenschaft. Denn sowie diese rein dasteht, wird sie von selbst und im Ganzen, wenn auch einzelne Abschweifungen vorkommen, richtig ergriffen."

  

"Da diese Anstalten ihren Zweck indess nur erreichen können, wenn jede, soviel als immer möglich, der reinen Idee der Wissenschaft gegenübersteht, so sind Einsamkeit und Freiheit die in ihrem Kreise vorwaltenden Principien. Da aber auch das geistige Wirken in der Menschheit nur als Zusammenwirken gedeiht, und zwar nicht bloss, damit Einer ersetze, was dem Anderen mangelt, sondern damit die gelingende Thätigkeit des Einen den Anderen begeistere und Allen die allgemeine, ursprüngliche, in den Einzelnen nur einzeln oder abgeleitet hervorstrahlende Kraft sichtbar werde, so muss die innere Organisation dieser Anstalten ein ununterbrochenes, sich immer selbst wieder belebendes, aber ungezwungenes und absichtsloses Zusammenwirken hervorbringen und unterhalten."

  

"Es ist ferner eine Eigenthümlichkeit der höheren wissenschaftlichen Anstalten, dass sie die Wissenschaft immer als ein noch nicht ganz aufgelöstes Problem behandeln und daher immer im Forschen bleiben, da die Schule es nur mit fertigen und abgemachten Kenntnissen zu thun hat und lernt. Das Verhältniss zwischen Lehrer und Schüler wird daher durchaus ein anderes als vorher. Der erstere ist nicht für die letzteren, Beide sind für die Wissenschaft da; sein Geschäft hängt mit an ihrer Gegenwart und würde, ohne sie, nicht gleich glücklich von statten gehen; er würde, wenn sie sich nicht von selbst um ihn versammelten, sie aufsuchen, um seinem Ziele näher zu kommen durch die Verbindung der geübten, aber eben darum auch leichter einseitigen und schon weniger lebhaften Kraft mit der schwächeren und noch parteiloser nach allen Richtungen muthig hinstrebenden."

 

"Was man daher höhere wissenschaftliche Anstalten nennt, ist, von aller Form im Staate losgemacht, nichts Anderes als das geistige Leben der Menschen, die äussere Musse oder inneres Streben zur Wissenschaft und Forschung hinführt. Auch so würde Einer für sich grübeln und sammeln, ein anderer sich mit Männern gleichen Alters verbinden, ein Dritter einen Kreis von Jüngern um sich versammeln."

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